Am 15. November 2015 wird über die SVP-Initiative
«Wald-Stadt-NEIN DANKE» abgestimmt


Die Initiative verlangt, dass keine grossflächigen Waldrodungen für Wohnüberbauungen vorgenommen werden dürfen, solange noch Baulandreserven auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bern vorhanden sind.

Der Gemeinderat empfiehlt die Initiative zur Ablehnung. Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 2. Juli 2015 der SVP-Initiative eine klare Absage erteilt. Mit 49 NEIN zu 15 JA empfiehlt er den Stimmberechtigten die Initiative zur Ablehnung.

Ein breit über die Parteigrenzen abgestütztes Komitee «Chancen für Bern erhalten – NEIN zur Waldstadt-Initiative der SVP» hat sich rasch formiert.


Das Komitee lehnt die SVP-Initiative aufgrund folgender Argumente ab:

Die Initiative ist unnötig,

... weil das kantonale und schweizerische Recht den Wald schützt. Es ist schon heute – ohne die Initiative – nur in Ausnahmesituationen möglich, Bäume zu fällen. Dort wo dies vorkommt, sind Aufforstungen und Ersatzmassnahmen zwingend vorgeschrieben.

Die Initiative ist unlogisch,
... weil sie völlig ausblendet, dass wir heute in der Stadt knappen Wohnraum haben. Ohne neue Wohnungen werden wir dieses Problem nicht lösen. Die Alternativen sind lange Pendlerwege und steigende Preise.

Die Initiative ist unschweizerisch,
... weil es unsere Tradition ist, für Probleme den bestmöglichen Kompromiss zu finden. Es ist gefährlich, Siedlungsfläche, Kulturland oder Wald gegeneinander auszuspielen. Wir brauchen alle drei Komponenten für eine Stadt, in der sich alle wohlfühlen. Einseitige Verbote und das Durch- setzen von Einzelinteressen verunmöglichen gute Lösungen.

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